Karin E. J. Kolland
Eine Geschichte über Begegnungen in der Seelenfamilie
Nora, zieht sich tief betroffen in eine kleine Bergpension zurück, nachdem ihr Freund auch noch in einen Mordfall verstrickt wird und unter Verdacht gerät. Ihr ist, als würden alle Schatten dieser Welt über sie hereinbrechen. Doch da tut sich eine geheimnisvolle Tür auf und sie wird von Mutter Rosa in die lemurischen Geheimnisse der Seelenfamilie eingeweiht.
''Karma ist der Klebstoff, der uns an das bindet, was wir verursacht haben'', sagt die Roman-Hauptfigur Nora am Ende einer langen Erfahrung. Sie hat die Gesetze des Kosmos verstanden: Guten Taten folgen gute Wirkungen und umgekehrt. Die Figuren dieses Romans führen den Leser an Grenzerfahrungen, zeigen ihm nicht nur Licht und Hoffnung, sondern auch die Schattenseiten menschlicher Existenz. Die tieferen Einsichten spiegeln sich in wahrer Liebe, in ethischen Fragen, in einer Selbst-Bewusstwerdung, im Erkennen karmischer Zusammenhänge und der Notwendigkeit, Schuld durch Ent-Schuldigung zu erlösen, sowie Ängste zu bewältigen. Doch diese sind nicht einfach nur da oder werden mit erhobenem Zeigefinger gelehrt, durch teils bittere Erfahrungen erlangen die Figuren erst die Reife, über die Grenze diesseitiger Dimensionen zu blicken. Allmählich, geprägt und geprüft, spüren sie, was es bedeutet, das Schicksal anzunehmen. Die existentiellen Fragen verlieren nach und nach ihre Hilflosigkeit und einer Sinn-Ergründung wird Raum gegeben.
Noras Geschichte zeigt, welche immensen Fähigkeiten wir haben, sobald wir uns vertrauensvoll dem Fluss des Lebens hingeben. Denn taucht man ein wenig tiefer werden die menschlichen Verirrungen verständlicher und manchen manches verzeihbar. Was Nora erlebt passiert auf dieser Welt wohl viele Male in ähnlicher Form, ohne dass es uns klar wird, warum. Der Nerv unserer Zeit wird berührt mit der Hoffnung, dass kosmische Gerechtigkeit über die von Menschen gemachte siegt, denn Liebe ist grenzenlos.
Broschur 288 Seiten